Ambulante-Assistenz

Der Träger sozial-therapeutische-projekte e.V. bietet einen Fachdienst „Ambulante Assistenz, Fachdienst für Selbstbestimmtes Leben“ für erwachsene Menschen mit psychischer, geistiger, mehrfacher Behinderung und Suchterkrankung in der Gemeinde Morbach und Umgebung. Es handelt sich um eine aufsuchende Assistenz und Begleitung im Rahmen der ambulanten Eingliederungshilfe, die sich auf ein breites Spektrum an Assistenz für ein selbstbestimmtes Leben beziehen und der Inklusion (Teilhabe in der Gesellschaft) dienen.

Ziele und Grundsätze der Ambulanten Assistenz
Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen das Selbstbestimmungsrecht jedes und jeder Einzelnen und deren Teilhabe in den Lebensbereichen, die ihnen wichtig sind. Die Mitarbeitenden orientieren sich in der täglichen Arbeit mit den Menschen an den Grundsätzen der UN- Behindertenrechtskonvention.

Dies heißt für uns:

  • Respekt vor der angeborenen Würde, individuelle Autonomie und Unabhängigkeit aller Personen,
  • Nichtdiskriminierung,
  • Vollständige und effektive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
  • Respekt vor Unterschiedlichkeit und Akzeptanz von Menschen mit Behinderungen als Teil der Menschheit
  • Chancengleichheit
  • Zugänglichkeit – Barrierefreiheit
  • Rechtliche Gleichheit von Männern und Frauen 

Ziele und Inhalte:
Die ambulanten  Assistenzleistungen geben Menschen mit einer Behinderung die Möglichkeit, ihr Leben nach ihren eigenen Zielen und Bedürfnissen zu gestalten. Persönliche Assistenz umfasst alle Bereiche des täglichen Lebens, in denen Menschen auf Grund ihrer Behinderung Hilfe und Unterstützung benötigen. Sie werden im Auftrag des Klienten und der Klientin auf der Grundlage einer zivilrechtlichen Vereinbarung zwischen dem Ambulanten Assistenzdienst der stp e.V. und den Klienten und Klientinnen erbracht. 

Die Assistenzleistungen werden sowohl von Fachkräften als auch von alltagsbegleitenden Hilfskräften durchgeführt.

Die Dauer und Intensität der Leistungen sind einzelfallbezogen und orientieren sich an dem individuell vorhandenen Unterstützungsbedarf der betreuten Personen unter Berücksichtigung einer selbstbestimmten Lebensführung.  Das ambulante Wohnen wird als aufsuchende Hilfe in Einzelbetreuung in dem persönlichen Wohnumfeld des Leistungsberechtigten erbracht.

Sind die Klienten und Klientinnen gegenüber der Eingliederungshilfe leistungsberechtigt, ergeben sich die konkreten Eingliederungsziele und Maßnahmen aus dem Individuellen Teilhabeplan, der von oder im Auftrag der Leistungsträger erstellt wird.  

Kooperation und Vernetzung:

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen am Leben der Klienten und Klientinnen Beteiligten, mit externen Therapeuten und Therapeutinnen (Ergotherapie u. Psychotherapie), Hausärzten und Hausärztinnen, Fachärzten und Fachärztinnen und stationäre psychiatrische Versorgung ist für die Sicherstellung der Lebensqualität von großer Bedeutung. Um den Klienten und Klientinnen eine individuelle und ganzheitliche Betreuung zukommen zu lassen wird bei entsprechendem Bedarf mit anderen sozialen Diensten / Hilfesystemen (Pflegedienste, Wohnstätten, Werkstätten, u.a.) zusammengearbeitet.